Sie befinden sich hier: Startseite DOWert > Das Unternehmen > Aktuell


Das Unternehmen



 

Kombinierte Wertstofftonne

Die kombinierte Wertstofftonne – Mehr Wert für Dortmund:
Gelbe Tonnen werden zu kombinierten Wertstofftonnen
Wertstoffsammlung wird einfach und komfortabel

                                                                                                                                                                                 

Zum Jahreswechsel 2010/2011 werden die vorhandenen Gelben Tonnen, die bisher nur für die Sammlung von Leichtverpackungen vorgesehen waren, zu echten Wertstofftonnen aufgewertet. Neben Leichtverpackungen können dann auch Gegenstände, die aus dem gleichen Material bestehen wie Verpackungen (Metalle, Kunststoffe, Verbundmaterialien), CDs und Elektrokleingeräte in den kombinierten Wertstofftonnen gesammelt werden.

Für die Dortmunder Bevölkerung ist alles ganz einfach geregelt: Die Gelben Tonnen bleiben vor Ort stehen, werden ab dem 1.1.2011 zu kombinierten Wertstofftonnen aufgewertet und im bisherigen 14-tägigen Leerungsrhythmus geleert. Das zum Teil mühevolle Trennen von Leichtverpackungen für die Gelbe Tonne und materialgleichen Gegenständen für die Graue Tonne entfällt. Es steht ein Sammelsystem für alle Wertstoffe, also Leichtverpackungen, Metalle, Kunststoffe, CDs/DVDs und Elektrokleingeräte, zur Verfügung. Das ist komfortabel und einfach. Eine ausführliche Sortierliste ist beigefügt. Für die kombinierten Wertstofftonnen wird nach der Abfallsatzung der Stadt Dortmund keine gesonderte Gebühr erhoben.

Die kombinierten Wertstofftonnen nehmen im Übrigen das Trennverhalten vieler Nutzer der Gelben Tonnen auf, die bereits in der Vergangenheit häufig z. B. Kunststoffe in der Gelben Tonne entsorgt haben, unabhängig davon, ob das Material mit dem „Grünen Punkt“ versehen war oder nicht.

Nun wird die Trennung nach Restmüll und Wertstoffen verständlich. Die positive Folge: In beiden Behältern, den Restmülltonnen und kombinierten Wertstofftonnen, werden die Fehlwürfe deutlich zurückgehen. Wertstoffe, die bisher in der Grauen Tonne landeten und verbrannt wurden, werden nun auch getrennt erfasst und einer hochwertigen Verwertung zugeführt. Wichtige Rohstoffe werden zurück gewonnen und begrenzte Ressourcen geschont.

 Die kombinierte Wertstofftonne ergänzt die zahlreichen abfallwirtschaftlichen Angebote zur getrennten Erfassung von Wertstoffen. Hierzu zählen z. B. die Biotonne für organische Abfälle, die Blaue Tonne für Papier, die Depotcontainer für Papier/Pappe/Kartonagen und Glas sowie Textilien oder die zahlreichen Dienstleistungsangebote und -aktionen wie Sperrmüllservice, Recyclinghöfe, Weihnachtsbaumsammlung, Frühlingsfest oder Primeur-Tag.

 Umfassende Infos erleichtern den Start in die neue Wertstoffsammlung 

Frühzeitig vor der Aufwertung der Gelben Tonnen zu kombinierten Wertstofftonen wird die Dortmunder Bevölkerung umfassend informiert. Schon am 2. und 3. Dezember erhalten alle Dortmunder Haushalte die Zeitung „EDG-Service“ mit den zentralen Infos rund um die kombinierte Wertstofftonne. Die Zeitung liefert wichtige Hintergrundinformationen, beantwortet die wichtigsten Fragen zum neuen Sammelsystem, beinhaltet eine ausführliche Sortierliste und stellt die Entsorgungswege in Dortmund vor. Komplettiert werden diese Informationen mit Tipps und Hinweisen, z. B. zur Dichtheitsprüfung von Grundstücksentwässerungsanlagen, zu den Recyclinghöfen, Gebühren oder zum „Standort Service Plus“.

Wer sich kurz und knapp informieren möchte, kann auf ein Faltblatt zurückgreifen, welches am EDG-Infomobil und im Kundencenter am Sunderweg 98 erhältlich ist oder auf Wunsch zugesendet wird.

Tipps und Ratschläge zur kombinierten Wertstofftonne liefern darüber hinaus die EDG-Kundenberater am Telefon unter der kostenlosen Rufnummer 0800-0800 870 oder persönlich im Kundencenter am Sunderweg 98.

Zum Hintergrund 

Die kombinierte Wertstofftonne, die in Kooperation der Stadt Dortmund mit der „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH“ (DSD) und anderen Betreibern dualer Systeme angeboten wird, soll deutliche Zeichen bei der Erfüllung zukünftiger gesetzlicher Anforderungen, bei der Schonung von Ressourcen und bei Service und Komfort setzen. 

Die Entscheidung, die Gelben Tonnen zu kombinierten Wertstofftonnen aufzuwerten, basiert auf einem Beschluss des Rates des Stadt Dortmund im März 2010 zur Weiterentwicklung des Abfallwirtschaftkonzeptes. Damit verfolgt die Stadt Dortmund folgende Ziele: 

  • Weiterentwicklung kundenorientierter Dienstleistungsangebote zu Umsetzung der Recyclingziele
  • Gebührenstabilität.

Das in den vergangenen 20 Jahren entwickelte Verständnis von Abfallwirtschaft in Dortmund wird in eigener Regie fortgesetzt und es werden geeignete Strategien für eine Schonung der immer knapper werdenden Rohstoffe entwickelt.

Die kombinierte Wertstofftonne ist in der Abfallsatzung der Stadt enthalten und damit auch formal in die Ausgestaltung der Dortmunder Abfallwirtschaft eingebunden.

Die Leerung der kombinierten Wertstofftonnen erfolgt durch die DOWERT (DOWERT Dortmunder Wertstoffgesellschaft mbH, Pottgießerstr. 20, 44147 Dortmund), an der die Stadt Dortmund zu 100 % beteiligt ist. Die DOWERT ist auch zuständig für die Trennung der Materialgruppen in Leichtverpackungen und übrige Materialien. Die Leichtverpackungen werden den Betreibern der Dualen Systeme für die weitere Sortierung und Verwertung zur Verfügung gestellt. Die Verwertung der übrigen Materialien erfolgt über die DOWERT.

Die Stadt Dortmund hat die EDG u. a. mit der Kundenberatung und Öffentlichkeitsarbeit beauftragt.